22.05.2017

18.05.2017 Vaterstetten - aus dem Gemeinderat

Info zu den Ortsumfahrungen, Feuerwehrhaus in Purfing, Schulneubau mit Dreifach-Verglasung, Bebauung Vaterstetten-NO

Plan mit Infos

Parkgebühr im Parkhaus, Den Auftakt zur Maisitzung des Gemeinderats bildete ein gemeinsamer Antrag von CSU und SPD, der angebliche Informationslücken zur geplanten Ortsumfahrung Weißenfeld/Parsdorf schließen sollte. Man hatte dazu den von der Gemeinde beauftragten Verkehrs-Gutachter nochmals eingeladen und er erfüllte die in ihn gesetzten Erwartungen.

Anschließend war eine unserer Ortsfeuerwehren Gegenstand der Debatte. Die FFW Purfing beantragte über die CSU-Fraktion ein neues Feuerwehrgebäude mit Wasch- und Umkleidemöglichkeiten. Außerdem ist der vorhandene Platz für das neu anzuschaffende Fahrzeug zu klein. Meine Frage nach den ungefähren Gesamtkosten der Maßnahmen wurde weder von den anwesenden Feuerwehrleuten noch vom Antragsteller CSU noch von der Verwaltung beantwortet.

Für die Neubauten von Schule und Sportgebäude wurde eine Dreifachverglasung statt der bisher geplanten Zweifachverglasung beschlossen, bevor ein Überblick über die Sanierungsmaßnahmen an den gemeindlichen Mietwohnungen gegeben wurde.
Für das Parkhaus Vaterstetten wurde eine moderate Preiserhöhung beschlossen. So kostet die Monatskarte nun 11€ statt wie bisher 9,50€, die Zehnerkarte verteuert sich von 8€ auf 9,50€.

Den Schlusspunkt der öffentlichen Sitzung bildete die Änderung des Flächennutzungsplans für das Gebiet Vaterstetten Nord-Ost. Dort soll nach Willen von SPD, CSU und Bürgermeister Reitsberger eine weitere dicht bebaute Wohnsiedlung entstehen. Außerdem soll ein Erweiterungsbau der sozialen Einrichtung „Haus an der Dorfstraße“ entstehen. Dieser Erweiterungsbau findet auch unsere Zustimmung, alles andere ist für uns nicht akzeptabel. Wie Stefan Ruoff schon im Bauausschuss dazu ausführte, ist der derzeitige Einwohnerzuwachs schon weit mehr als verträglich, die Lage der Wohnungen an der Umfahrung ist nicht geeignet. Das war der Mehrheit aber schon beim Baugebiet südlich davon egal. Es geht auch hier wieder um den Grund eines privaten Eigentümers, so dass nicht einmal das übliche Argument, die Gemeinde brauche Geld (siehe Vat-NW) zum Tragen kommt.
Nimmt man noch die Pläne des Bürgermeisters dazu, in Vat-NW noch mehr Wohnungen als bisher schon geplant, zu errichten, kommen wir zum Schluss, dass vielen Gemeinderäten anderer Fraktionen und auch dem Bürgermeister jegliche Vorgaben des GEP völlig gleichgültig sind.

 

Von: Axel Weingärtner