Verantwortlich für diese inhaltliche Seite "Klimapolitik im Landkreis" ist Waltraud Gruber, Fraktionssprecherin der Grünen Kreistagsfraktion und Bezirskrätin Oberbayern.

Klimaschutzpolitik

"Die Erde hat Fieber - und das Fieber steigt." (Al Gore)

Eine wirksame Klimaschutzpolitik ist eine grundlegende politische Herausforderung um eine lebenswerte Umwelt für zukünftige Generationen zu ermöglichen. Die Zeit drängt - es müssen endlich nachhaltige Konzepte umgesetzt werden, um den Klimawandel zu verlangsamen.

Die Themenbereiche Einsparen von Energie, Umstieg auf regenerative Wärmeträger, Ökostrom, Senkung der Treibhausgase in der Landwirtschaft, Ernährung und Mobilität sind dabei die wichtigsten Themenfelder. Auch im Landkreis Ebersberg.

 

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Jetzt Klimaschutz. Für Morgen. Auch im Landkreis Ebersberg.

Der Klimawandel geht uns alle an. Es wäre ein ökologischer und wirtschaftlicher Wahnsinn, wenn nicht jetzt eine Energiewende eingeleitet werden würde.

Beim Erdöl ist der historische Zeitpunkt der maximalen Förderung schon überschritten, bei den anderen klassischen Energieträgern ist der Rückgang in wenigen Jahren zu erwarten. Das nicht mehr zu übersehende Ende der Zeit preisgünstiger Energie erfordere ebenso wie der Klimaschutz rasches Handeln auf allen Ebenen auch im kommunalen Bereich. Verkehr und die Landwirtschaft sind ebenso betroffen wie unser Verbrauch von Heizwärme und Strom. Alle Energiesparten stehen zukünftig unter dem Diktat der großen E: Einsparung, Effizienzverbesserung und Einsatz erneuerbarer Energie.

 

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Ernährung und Klima

Die Brisanz des Themas "Emissionen aus der Landwirtschaft" für den Klimawandel wird bisher noch viel zu wenig beachtet. Und dies trotz alarmierender Zahlen.

So errechnete das renommierte Worldwatch-Institute Ende 2009, dass die Haltung von „Nutztieren“ für gut die Hälfte der vom Menschen verursachten Treibhausgase verantwortlich ist - mehr als der gesamte weltweite Verkehr emittiert.


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Klima und Verkehr

In Bayern kommen 30% der CO2 –Emissionen vom Verkehr. Fahrradfahren und zu Fuß gehen sind oft unattraktiv und gefährlich. Der ÖPNV ist oft nicht attraktiv genug. In vielen Gemeinden gibt es am Wochenende und am Abend keine öffentlichen Verkehrsverbindungen. Es existiert nur eine unzureichende öffentliche Nord-Süd-Verbindung durch den Ebersberger Forst. Neue Verkehrsströme werden ausgelöst durch:Schnellstraßen und überproportionierte Umgehungsstraßen, wie in Zorneding ziehen überregionalen Autoverkehr an und bringen in den Nachbargemeinden Verkehrsstaus, Bau der Flughafentangente, neue undurchdachte Gewerbegebiete wie das Interkommunale Gewerbegebiet bedeuten Zuzug zwingenden Ausbau der Infrastruktur und neuen Verkehr, Verkehrsströme von und zur Wachstumsregion München nehmen ständig zu.


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Effizientes Bauen

Gerade bei Neubauten und Renovierungen kann im besonderem Maße auf Effizienz und Nachhaltigkeit geachtet werden. Die Grüne Kreistagsfraktion hat ein umfangreiches Positionspapier erarbeitet: „Leitlinien zum energieeffizienten, wirtschaftlichen und nachhaltigen Bauen der Liegenschaften des Landkreises Ebersberg“.

Ergänzend zu den bestehenden Richtlinien bei Bauvorhaben, soll der Kreistag zusätzliche energetische Standards und weitere Kriterien für nachhaltiges Bauen festlegen. Die Einhaltung diese Regeln soll dann verpflichtend sind. Die Leitlinien der Stadt Nürnberg wurden als Vorbild herangezogen, um weitere Punkte ergänzt und bestehende Beschlüsse des Landkreises einbezogen. Ziel des Landkreises Ebersberg muss es sein im eigenen Verantwortungsbereich dem Klimawandel entgegenzuwirken, Ressourcenschutz zu betreiben und somit konsequent nach den Prinzipien einer umfassenden Nachhaltigkeit zu handeln.

Die Grünen sehen in der Erstellung von Leitlinien für nachhaltiges Bauen eine direkte Fortschreibung und Konkretisierung der “Leitlinien 2030 des Landkreises Ebersberg“.

Hier lesen Sie Das Grüne Positionspapier:


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Klimaschutz und Energie

In den Leitlinien des „Aktionsprogramms 2030“, das der Kreistag Ebersberg 2007 einstimmig verabschiedet hat, wurde das Ziel festgeschrieben, dass der Landkreis bis 2030 unabhängig von fossilen und anderen endlichen Energieträgern werden soll.

Es ist eines der Hauptziele Grüner Kommunalpolitik im Landkreis dieses Thema nachdrücklich zu verfolgen. Die Zielrichtung geben die großen „E“ in der Energiepolitik vor: Einsparung - Effizienzsteigerung - Erneuerbare Energien.

Im Folgenden werden Beispiele politischer Aktivitäten zu diesem Thema aufgeführt:

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Windkraftanlagen sind auch im Landkreis Ebersberg möglich

Um auf regenerative Energien umzusteigen, müssen alle zur Verfügung stehenden Energieträger in einem Mix Schritt für Schritt die fossilen Brennstoffe ersetzen.

Windenergie ist laut wissenschaftlichen Prognosen eine der wichtigsten und ausbaufähigsten Energiequellen für unsere Zukunft – auch im Landkreis Ebersberg.

Aktionsprogramm 2030

2006 hat der Landkreis Ebersberg einstimmig das "Aktionsprogramm Ebersberg 2030 für die nachhaltige Entwicklung des Landkreises Ebersberg" verabschiedet. Es wurde von politischen VerteterInnen (Kreistag, Gemeinden), zahlreichen gesellschaftlichen Gruppen in einem umfangreichen Diskussionsprozess entwieckelt.

Dieses Aktionsprogramm macht Aussagen zu Entwicklungsrichtungen, wie sie in den nächsten jahren verfolgt werden sollen.

U.a. werden dort auch klimarelevante Themen wie die Energieeffizienz und erneuerbare Energien, nachhaltige Siedlungsentwicklung, Wald und Forstwirtschaft, Natur und Landschaft, nachhaltige Landwirtschaft, Kaufkraftbindung und regionale Wirtschaftskreisläufe behandelt.